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Apaga y vamonos - Abschalten


Der Biobio ist einer der längste Flüsse Chiles. Er ist von großer ökologischer und historischer Bedeutung. Denn die Spanier waren nicht in der Lage das Volk der Mapuche-Pehuenche, die Ureinwohner, die südlich des Flusses lebten, zu unterwerfen.
Endesa ist der größte Stromkonzern Spaniens und setzte den Bau des drittgrößten Staudamms der Welt am Oberlauf des Biobio durch. Die UNO spricht in diesem Zusammenhang von Menschenrechtsverletzungen. Die chilenische Universität ARCIS ordnete diese Projekt als
Genozid am Volk der Mapuche-Pehuenche ein. Der Film zeigt die ökologische, die soziale und die kulturelle Verheerung, die ein neoliberales Musterprojekt mit sich brachte.

www.switchoffthemovie.com

Anschließend Diskussion
zu Gast: Carlos Contreras Painemal, Mapuche, Anthropologe, Doktorant an der FU

87 min
Filmsprache:
spanisch
Untertitel:
deutsch

Compañeras


Vier arbeitende Frauen in Argentinien: Magdalena bewirtschaftet einen kleinen Hof in der Provinz San Juan, Karina ist alleinerziehende Mutter und Aufseherin in der U-Bahn. Regina ernährt seit der Arbeitslosigkeit ihres Mannes ihre Familie mit Kartonsammeln und Nina war in den 70er Jahren im Widerstand in Argentinien und an der sandinistischen Revolution beteiligt. Sie erzählen uns über ihre Arbeit, ihre Kämpfe und ihr Leben.

www.alavio.org

46 min
Filmsprache:
spanisch
Untertitel:
englisch

Der einzige Weg

Die „Friedensgemeinde San José de Apartadó“ im Norden Kolumbiens steht für die Suche nach politischen Alternativen in einem Konflikt, der wenige Profiteure und viele Opfer hat. Nach Jahrzehnten des militärischen Konflikts und der Vertreibung sehen die Bauern in strikter Neutralität gegenüber allen bewaffneten Gruppen den einzigen Weg, ihr Land zu behalten. Trotz permanenter Aggressionen der Paramilitärs und der Armee halten die Menschen seit 10 Jahren an ihrem Projekt fest, das sie kurz „el proceso“ nennen. Der Film fragt nach den Motiven und verortet das Projekt im historischen und zeitpolitischen Kontext Kolumbiens.

www.kanalb.org
www.cdpsanjose.org


85 Min.
Filmsprache:
spanisch
Untertitel:
deutsch

Nuestro petróleo y otros cuentos


Vom Maracaibo See bis zum Orinoco Delta: ein Dokumentarfilm aus dem „revolutionären“ Venezuela über die Rolle des Öls vor dem Hintergrund der Selbstbestimmung von ÖlarbeiterInnen und der indigenen Bevölkerung. Trotz aller Rhetorik gegen Neoliberalismus sind unter Hugo Chavez die ökonomischen Beziehungen mit multinationalen Konzernen in der Erdölförderung und -verarbeitung enger geworden.
Der Film geht den sozialen Kosten auf den Grund, die auch in Venezuela von Mensch und Umwelt getragen werden müssen.

www.soberania.org

83 Min.

Oaxaca - Zwischen Rebellion und Utopie


Seit Juni 2006 befindet sich die Bevölkerung des mexikanischen Bundesstaates Oaxaca im Aufstand gegen den amtierenden Gouverneur Ulises Ruiz Ortiz. Mehrere hundert Organisationen haben sich in der APPO (Volksversammlung der Völker Oaxacas) organisiert und weitreichende Vorschläge für eine neue Verfassung und Reformen erarbeitet. Der Film zeigt den Kampf der APPO und den Alltag in den Protestcamps und lässt Menschen der verschiedenen Sektoren zu Wort kommen. Er zeigt aber auch die brutale Repression, der sich die sozialen Bewegungen Oaxacas ausgesetzt sehen und die schon mehrere Todesopfer gefordert hat.

http://de.indymedia.org/2006/08/155838

78 min

Yaipota ñande igüi - Queremos nuestra tierra


El Tabacal ist eine der Guarani Gemeinschaften in Nordargentinien. Anfang des 20. Jahrhunderts beginnt die agroindustrielle Entwicklung in dieser Gegend durch die Gründung einer Zuckerraffinerie, in der angrenzende indigene Gemeinden zur Arbeit gezwungen werden. 1996 erwirbt der multinationale Konzern Seabord Corporation die Raffinerie und entlässt 6.000 ArbeiterInnen. Angesichts der extremen Armut durch ihre Entlassung, besetzen einige hundert Familien ein Stu.ck Land, das ehemals sowieso ihnen gehörte. Es kommt zu Polizeieinsatz und Räumung. Ein langer Kampf der Familien um Überleben und Land beginnt.

www.cineinsurgente.org/peliculas

74 Min

Romper el cerco


Schauplatz ist die mexikanische Stadt San Salvador Atenco im Mai 2006 zwei Monate vor den Präsidentschaftswahlen. Zwischen der Zivilbevölkerung und der Regierung spitzt sich der Konflikt um Land und
Rechte zu. Es kommt zum Ausnahmezustand: Der Film verdeutlicht, wie der brutale Polizeieinsatz durch die angstschürende Berichterstattung gerechtfertigt wird. Erzählt wird die Geschichte derer, die an diesen Tagen in den Massenmedien nicht zu Wort kamen und sich im Kampf für ihre Rechte nicht einschüchtern lassen.

www.labournet.de/internationales/mexiko/atenco 

47 Min.
Filmsprache:
spanisch
Untertitel:
deutsch