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Beatbox Colombia

Sie nennen sich Topo, Chettos Clan oder Operando. Sie sind zwischen 19 und 28 Jahre alt. Sie leben an einem der gefährlichsten Plätze Lateinamerikas, den Ghettos der großen Städte von Kolumbien, Bogota und Cali. Ihre Leidenschaft ist Musik, Rapmusik. In ihren Liedern singen sie vom Bürgerkrieg, der Gewalt auf den Strassen, von korrupten Politikern, von den Ursachen des Konfliktes, den Drogen, von Freunden, die nie wieder auftauchten und von dem Willen, etwas zu verändern. Ihre Musik ist wie ein Schrei.

60 min

Zwischen Asyl und Abschiebung

Fidan ist krank und allein gelassen, keiner hilft ihr. Sie weiß nicht, wie es weitergehen soll. Mohamed war noch ein Kind, als er nach Deutschland kam - er wurde wie ein Erwachsener behandelt. Bülent hatte sich Deutschland ganz anders vorgestellt - jetzt meint er, hier werden Träume und Hoffnungen zerstört.
Beispiele von vielen. Menschen ergreifen das Wort und erzählen von ihrem Alltag in deutschen Asyl-Unterkünften. "Wir werden hier mit unseren Problemen an einem abgelegenen Ort völlig allein gelassen." Sie schildern, wie ihr Wunsch, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, bei den deutschen Behörden immer wieder an Grenzen stößt - aber auch, wie sie versuchen, daran nicht zu zerbrechen oder sich dagegen auflehnen.

43 min
Filmsprache:
deutsch

Wasser unterm Hammer

In Deutschland ist Wasser in der Regel noch ein öffentliches, kommunal verwaltetes Gut. Doch seit deutsche Gemeinden in Schulden versinken und die EU auf Liberalisierung drängt, schreitet die Privatisierung des Wassers auch hierzulande voran. In vielen deutschen Städten steht ein Verkauf der Wasserwerke zur Debatte - als Sanierungsversuch für die leeren Haushaltskassen. Akteure der großen Wasser-Deals sind meist internationale Konzerne. Der Film dokumentiert Privatisierungskonzepte und -strategien sowie deren Probleme und Fragwürdigkeiten.

60 min
Filmsprache:
deutsch

INKOTA

Submitted by oliver on 6. Juni 2008 - 12:30.

INKOTA ist ein ökumenisches Netzwerk entwicklungspolitischer Basisgruppen, Weltläden, Kirchgemeinden und Einzelengagierter und existiert bereits seit mehr als 30 Jahren im Osten Deutschlands. INKOTA wurde 1971 gegründet und setzt die Arbeit der Aktionsgemeinschaft für die Hungernden fort. Diese wurde 1957 als eine der ersten deutschen Nichtregierungsorganisationen von Präses Dr. Lothar Kreyssig, Bischof Kurt Scharf, Willy Brandt, Heinz Galinski und anderen ins Leben gerufen. Als ökumenischer Arbeitskreis unter dem Dach des Bundes der Evangelischen Kirche hat INKOTA den Konziliaren Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung in der DDR mitgetragen und geprägt.

INKOTA förderte eine Gegenöffentlichkeit von Menschen, die für die Vision eines solidarischen Lebens und für Nord-Süd-Partnerschaften über die geschlossenen Grenzen hinweg eintraten. Der INKOTA-Brief entstand, Informationen wurden ausgetauscht, Aktionen koordiniert, Tagungen veranstaltet. So entstand unser Name: „INformation, KOordination, TAgungen zu Themen des Nord-Süd-Konflikts und der Konziliaren Bewegung.“

1990 wurde INKOTA zum eingetragenen Verein und ist heute mit Büros in Berlin, Sachsen und Thüringen sowie 21 Mitgliedsgruppen in allen neuen Bundesländern und mehr als 150 Einzelmitgliedern das am weitesten verzweigte entwicklungspolitische Netzwerk im Osten Deutschlands.

Eine Leitidee der INKOTA-Arbeit heißt: „Entwicklung beginnt im eigenen Land und im eigenen Kopf“. Deshalb steht für uns die Inlandsarbeit gleichberechtigt neben der Projektarbeit im Süden.

Unsere Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit im eigenen Land ist durch ein breites Spektrum von Aktionen, Kampagnen, Seminaren und Tagungen gekennzeichnet. Beispielhaft aufgeführt werden hierfür im folgenden die Kampagne erlassjahr.de – Entwicklung braucht Entschuldung, die Kampagne für ‚Saubere‘ Kleidung

Erik Witbusch

Submitted by oliver on 31. März 2008 - 18:02.

Normale.AT (Barbara Waschmann)

Submitted by oliver on 31. März 2008 - 18:00.

Rainer Vowe

Submitted by oliver on 31. März 2008 - 17:59.

Martin Keßler

Submitted by oliver on 31. März 2008 - 17:53.

Unser täglich Brot

Ein Blick in die Welt der industriellen Nahrungsmittelproduktion und der High-Tech-Landwirtschaft: Zum Rhythmus von Fließbändern und riesigen Maschinen gibt der Film kommentarlos Einsicht in die Orte, an denen Nahrungsmittel in Europa produziert werden: monumentale Räume, surreale Landschaften und bizarre Klänge – eine kühle industrielle Umgebung, die wenig Raum für Individualität lässt. Menschen, Tiere, Pflanzen und Maschinen erfüllen die Funktion, die ihnen die Logistik dieses Systems zuschreibt, auf dem der Lebensstandard unserer Gesellschaft aufbaut.
Der Film kommt ohne Erläuterung, Interviews oder Off-Stimme aus und konzentriert sich ganz auf die Inszenierung der Bilder und Töne. Es ist die Geschichte einer Landwirtschaft, die dem Profit und der Effizienz alles andere unterordnet. Was gezeigt wird, ist nicht immer leicht verdaulich und manchmal kaum zu ertragen. Wer hier agiert, bleibt in diesem ästhetischen Bilderstrom unsichtbar:
Es ist die Produktion von Lebensmitteln in von Lidl, Aldi und Co.

92 Min.