Berlin

Atenco- die Repression geht weiter

in

'''am Mittwoch 15.10.08 um 19 Uhr im Mehringhof'''
Gneisenaustr. 2 a, Aufg. 3, 1.Stock

2 Jahre nach der brutalen Repression in Atenco/Mexiko, bei der unter anderem systematische Vergewaltigungen Teil der Polizeistrategie waren, geht die Repression des Staatsapparates weiter. Die Gerichte verurteilten Protestierende zum Teil zu Haftstrafen von über 100 Jahren. Polizisten und Staatsbeamte, die brutal zuschlugen, vergewaltigten, folterten und mordeten
oder dies anordneten, wurden nicht bestraft.

'''Veranstaltung mit:'''
Jaqueline Sáens (Anwältin der Opfer von Atenco)
Norma A. Jiménez (Opfer der Polizeigewalt in Atenco)

'''Organisation von:'''
[http://www.atencoresiste.org] und [http://www.buko.info/carea]

HartzIV und Arbeitsregime

'''Sonntag, 19.10.2008, 16.15 Uhr: Diskussion und Kampagneninfo zu HartzIV, Arbeitsregime und den jüngsten Streiks im Berliner Einzelhandel'''
Drei kurze Videodokus führen ins Thema: Prekär, ob man arbeitet oder nicht ist Teil einer Kompilation zu Prekarisierung. Zwei Frauen, Annette und Marie, erzählen von ihrem unterschiedlichen Umgang mit dem Druck, arbeiten zu müssen. Außerdem zwei Kurzdokus von kanalB über die Streiks im Berliner Einzelhandel im Sommer und die Schikanen gegen die streikenden KollegInnen.

Als Gäste dürfen wir begrüßen: „Solidarität mit Emmely“, ein Komitee zur Unterstützung einer Kaiser‘s-Kassiererin, der nach 31 Jahren fristlos gekündigt wurde, nachdem sie sich am ver.di Streik im Sommer beteiligt hatte. Außerdem Vertreter der „Berliner Kampagne gegen Hartz IV“, in der unmittelbar Betroffene Aufklärungsarbeit über das Zwangs- und Disziplinarregime „Hartz IV“ leisten sowie Mitglieder des Berliner Videokollektivs „ak kraak“, das seit Jahren aktivistische Videos und Dokumentationen produziert, immer gegen die notorischen Übel der herrschenden Zustände.

MEDIASPREE WEGSPOTTEN!

in

Uraufführung der Kurzfilmbeiträge des Wettbewerbs MEDIASPREE WEGSPOTTEN! - Publikumsjury!
'''Freitag, 30.05.08, 22 Uhr''' Open-Air-Filmgala '''„See you on the red carpet“''' in der Bar 25, Holzmarktstraße 25

LaborVisonsWerkstatt

'''Cocidirails Bürgerkarawane: der Kampf gegen die Privatisierung der Eisenbahn'''
– Kampf um die »public commons« (öffentlichen Güter) in Zeiten der Globalisierung?!

'''B A I S - C a f é''' | Haus der Demokratie | Greifswalder Str. 4 | 11.02.08 19.00 Uhr
zu Gast: Tiècoura Traoré Cocidirail (Mali)

'''Cocidirail'''
wurde 2003 gegründet, um betroffene Eisenbahner, Anwohner und Nutzer der Bahn in einer Bürgerwerkschaft« zusammen zu schliessen – gegen die verheerenden Konsequenzen des Ausverkaufs der malischen Bahn an ein privates internationales Konsortium.

[http://www.globale-filmfestival.org/de/node/2093 Bürgerkarawane]
– unter diesem Titel zog Cocidirail im November 2007 – unterstützt von internationalen
kulturellen und gewerkschaftspolitischen Initiativen – durch teils vom Verkehr abgehängte Orte in Mali, um über Gründe; Folgen und Alternativen zum Ausverkauf zu beratschlagen.

'''Public Commons'''

HU Kinoclub

Maquilapolis ist ein Dokumentarfilm von mexikanischen Arbeiterinnen über ihre Arbeit in den Exportsweatshops (Maquiladoras) in Tijuana. Der Film dokumentiert nicht nur anschaulich die systematische Ausbeutung weiblicher Beschäftigter in den Sonderzonen, er ist auch Teil eines Versuchs der medialen Selbstermächtigung und der internationalen politischen Vernetzung.

Eintritt: 2 Euro

[http://www.kinoklub.de Kinoklub] der Humboldt-Universität zu Berlin (HUB)
c/o StuPa der HUB
Unter den Linden 6
10099 Berlin

Dienstagspraxis am 30.10.2007 im bbooks Buchladen

Leona Goldstein ist Fotografin und Videoaktivistin. Elke Marhöfer ist Videokünstlerin. Beide leben und arbeiten in Berlin. Ihre beiden an diesem Abend vorgestellten Filme sind Dokumente einer nach unterschiedlichen Motiven und Möglichkeiten erlebten Realität in Westafrika.

Einstellung

Ist jetzt alles Terrorismus? Die politische Dimension des § 129a

Informationsveranstaltung zum aktuellen §129a-Verfahren in Berlin und zur Sicherheitspolitik der Bundesregierung

 

Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz

Casa De Las Culturas De Latinoamericana

als Gäste: Bärbel Schönafinger, Tobias Hering (Regisseure)
Die „Friedensgemeinde San José de Apartadó“ im Norden Kolumbiens steht für die Suche nach politischen Alternativen in einem Konflikt, der wenige Profiteure und viele Opfer hat. Nach Jahrzehnten des militärischen Konflikts und der Vertreibung sehen die Bauern in strikter Neutralität gegenu?ber allen bewaffneten Gruppen den einzigen Weg, ihr Land zu behalten.

La comunidad de paz San José de Apartadó en el norte de Colombia representa la búsqueda de alternativas políticas en un conflicto que tiene pocos beneficiarios y muchas víctimas. Después de decadas de conflicto y de destierro los campesinos ven cómo el único modo de quedar con sus tierras la neutralidad frente a todos grupos armados.

Casa De Las Culturas De Latinoamericana

als Gast: Dirk Lienig (Regisseur)

Sie nennen sich "Ghettos Clan", "Topomental" oder "Operando", sind zwischen 19 und 29 Jahre alt. Ihre Leidenschaft ist Rapmusik. Ihre Heimat sind Bogotá und Cali, die größten Städte Kolumbiens. Dirk Lienig begleitet junge Musiker, die in ihrem Sprechgesang von ihrem Alltag erzählen: vom Bürgerkrieg, Gewalt auf den Straßen, korrupten Politikern, den Ursachen des Konflikts, den Drogen, von Freunden, die nie wieder auftauchen und vom Willen, trotz allem etwas zu verändern.
Einige Szenen wurden von den Protagonisten selbst gestaltet. Einen Tag lang gab Lienig die Kameras aus der Hand, zog sich zurück und überließ die Beobachtung den Musikern.

Empathy Now - Theaterkampagne, Spaziergänge

Berliner Empathy Now - Spaziergänge

Prominente Berlinerinnen und Berliner laden zum Spaziergang durch “ihr” Berlin ein. Sie machen sich auf den Weg zu Orten und Einrichtungen. Es geht um Erinnerungen an Begegnungen und an Erfahrungen im Umgang mit der Armut des Nächsten und der Fernsten. Im Mittelpunkt steht das persönliche, biographisch
motivierte Gespräch über das Entstehen von Solidarität, Mitgefühl, Mitleid und Einfühlung und die individuellen Möglichkeiten, diese zum Motor für politisches Handeln wirksam werden zu lassen.

1.10 - 14.10.07 Zeiten und Orte in der Tagespresse oder unter www.millenniumkampagne.de

Kontakt
Lubricat | Produktion | Hendrik Unger
Unger(at)lubricat.de | Fon 030 417 257 17 | mobil 0171 217 05 77

Millenniumkampagne Bonn| Projektleitung/PR | Ralf Birkner
ralf.birkner(at)millenniumkampagne.de | Fon 0228-8152267
Fax 0228-8152950 | mobil: 0160-96984854

Empathy Now - Theaterkampagne, Podiumsgespräch #2 + Film

Kunst | Politik - Podiumsgespräch #2 + Film
Tribunal der Unterdrückten: Verhandlung | Urteil | Vollstreckung?

In Zusammenarbeit mit dem Filmfestival globale
19.00 Uhr | BAMAKO | Spielfilm, OmU/englisch, Regie: Abderrahmane Sissako, Mali/Frankreich 2006
Bamako ist eine politische Parabel, die mit zahlreichen Klischees aufräumt: Sie zeigt ein Afrika, das nicht jammert, das nicht um Hilfe bittet, sondern seine Rechte geltend macht. «Sissakos neueste Arbeit ist ein so grossartiges, propagandistisches Lehrstück, ein so intelligenter, politischer, begeisternder Film, wie er im gegenwärtigen Kino sehr, sehr selten geworden ist.» Stadtkino Wien

Empathy Now - Theaterkampagne, Podiumsgespräch #1

Kunst | Politik - Podiumsgespräch #1
Skandal Armut - Empathy als Motor für politische Veränderung

Im Angesicht des moralischen Skandals, den die extreme Armut heute auf dieser Welt darstellt, geht vom Mitgefühl, als einer essentiellen Eigenschaft des, bzw. der Menschen, ein zentraler Handlungsimpuls aus. Im Podiumsgespräch wird der Frage nachgegangen, wie im Kontext der UN-Millenniumsziele neue Formen einer solidarischen Praxis erprobt und eingeübt werden können? Wie können Weltbürgerschaft und eine solidarische Ökonomie zum Eckpfeiler einer künftigen globalen Gemeinschaft werden?

U.a. mit Bischof Wolfgang Huber, Prof. Franz Nuscheler (Politologe), Florian Opitz (Regisseur “Der grosse Ausverkauf”), Oliver Ressler (Bildender Künstler).

Sonntag | 07. Oktober 2007 | 17 Uhr | Festsaal
Veranstalter: UN Millenniumkampagne, Deutscher Entwicklungsdienst, Lubricat

Empathy Now - Theaterkampagne

Das Theaterprojekt der UN-Millenniumkampagne startet in Berlin eine Theatertournee und versteht sich dabei als multimediale und mehrdimensionale „Schnittstelle zwischen künstlerischer Praxis und politischer Kampagne“.

Alle drei Sekunden stirbt ein Kind an den Folgen extremer Armut...

Im September 2000 haben sich in der UN-Vollversammlung 189 Staaten in einer UN Millenniumdeklaration mit der konkreten Agenda von acht Millenniumszielen (MDGs) bis 2015 zur Bekämpfung der extremen Armut verpflichtet. 2007 zur Halbzeit der MDGs haben sich die G8 mit real sinkender Entwicklungshilfe und dem Stillstand der Handelsrunden weit hinter die Versprechen von 2000 zurück entwickelt. Es wird Zeit Ernst zu machen.

Voices Against Poverty-No Excuse 2015: Mit der “Empathy Now - Theaterkampagne” in Kooperation mit der UN Millenniumkampagne und dem Deutschen Entwicklungsdienst fordern wir dazu auf sich dem weltweiten Kampf gegen extreme Armut anzuschließen.

Empathy Now - Theaterkampagne

Das Theaterprojekt der UN-Millenniumkampagne startet in Berlin eine Theatertournee und versteht sich dabei als multimediale und mehrdimensionale „Schnittstelle zwischen künstlerischer Praxis und politischer Kampagne“.

Alle drei Sekunden stirbt ein Kind an den Folgen extremer Armut...

Im September 2000 haben sich in der UN-Vollversammlung 189 Staaten in einer UN Millenniumdeklaration mit der konkreten Agenda von acht Millenniumszielen (MDGs) bis 2015 zur Bekämpfung der extremen Armut verpflichtet. 2007 zur Halbzeit der MDGs haben sich die G8 mit real sinkender Entwicklungshilfe und dem Stillstand der Handelsrunden weit hinter die Versprechen von 2000 zurück entwickelt. Es wird Zeit Ernst zu machen.

Voices Against Poverty-No Excuse 2015: Mit der “Empathy Now - Theaterkampagne” in Kooperation mit der UN Millenniumkampagne und dem Deutschen Entwicklungsdienst fordern wir dazu auf sich dem weltweiten Kampf gegen extreme Armut anzuschließen.

Empathy Now - Theaterkampagne

Das Theaterprojekt der UN-Millenniumkampagne startet in Berlin eine Theatertournee und versteht sich dabei als multimediale und mehrdimensionale „Schnittstelle zwischen künstlerischer Praxis und politischer Kampagne“.

Alle drei Sekunden stirbt ein Kind an den Folgen extremer Armut...

Im September 2000 haben sich in der UN-Vollversammlung 189 Staaten in einer UN Millenniumdeklaration mit der konkreten Agenda von acht Millenniumszielen (MDGs) bis 2015 zur Bekämpfung der extremen Armut verpflichtet. 2007 zur Halbzeit der MDGs haben sich die G8 mit real sinkender Entwicklungshilfe und dem Stillstand der Handelsrunden weit hinter die Versprechen von 2000 zurück entwickelt. Es wird Zeit Ernst zu machen.

Voices Against Poverty-No Excuse 2015: Mit der “Empathy Now - Theaterkampagne” in Kooperation mit der UN Millenniumkampagne und dem Deutschen Entwicklungsdienst fordern wir dazu auf sich dem weltweiten Kampf gegen extreme Armut anzuschließen.

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