Migration
Underground Londoners
Based on a year of ongoing conversations and interviews with migrant workers working as cleaners in the London Underground, this film is about their living and working conditions as as migrants with precarious status, as well as working under the Public Private Partnership of the London Underground.
Divided in three parts the film speaks first about the everyday living and working conditions in the Underground. The second part explains the Public Private Partnership under which the cleaning is privatized and outsourced through several layers of contractual relations with a complex web of global companies.
Finally the workers involved in the Justice for Cleaners campaign hosted by the Transport and General Workers union (UK) in partnership with the SEIU/ Justice for Janitors (US) outline some the victories as well as difficulties in organizing people with precarious status. We follow some of the actions and demonstrations against the global companies involved in the PPP, as well as the alliances made with social movements in the UK, and globally in the struggle for migrants rights.
KEIN talk: migration
"Freedom of movement vs. global apartheid": A roundtable talk from the anti-G8 action day on migration featuring Solange Kon, CADTM (Alliance against indebtedness), Ivory Coast; Maksym Butkevich, Noborder Kiev, Ukraine; Valery Alzaga, global SEIU (Services trade union), USA/Mexico; Lawrence Liang, Alternative Law Forum, Bagalore, India; Sunny Omwenyeke, The Voice Africa Forum, Nigeria/Germany. The debate took place in english language with a consecutive translation to german (or vice versa).
Arlit, la deuxième Paris
In den 70er Jahren erwarb sich die nigerianische Stadt Arlit den Beinamen „das zweite Paris“. Reiche Uranvorkommen machten sie zu einer Drehscheibe in der Region. Seit den Aufständen der Tuareg Anfang der 80er Jahre und dem Rückzug des französischen Förderkonzerns Cogema ist Arlit zu einer Geisterstadt und einer Anlaufstelle für MigrantInnen auf dem Weg nach Algerien geworden. Der Film beschäftigt sich mit den Langzeitfolgen des Uranabbaus und stellt dabei eine Vielzahl von Menschen unterschiedlicher Herkunft vor.
globale Erfurt
Studentenclub Engelsburg: CafeDuckDich Allerheiligenstr.
3,-/2,- Euro
Attac Erfurt zeigt in Zusammenarbeit mit dem Flüchtlingsrat Thüringen e.V. drei Filme zu den Themen der Migration, zum Verhältnis Afrika/ Europa und zum Leben von Ausländern in Deutschland. Im Anschluß laden wir ein zur Diskussionsrunde mit Gästen von no_lager (waren in Rostock mit dabei) und Kirchenasyl Weimar/Erfurt
www.attac.de/erfurt
Crossroads at the edge of worlds
Charles Heller folgt einer stark frequentierten Migrationsroute von sub-saharischen Fluüchtlingen nach Marokko. Hier wird der reale Kampf ausgetragen, den Europa durch die Militarisierung seiner Grenzen nach Nordafrika verlagert. Polizeigewalt, Tod durch Verdursten in der Wüste, informelle Camps, die regelmäßig geplündert und zu Rekrutierungslagern für Niedriglohnbeschäftigte werden.Die Unerwünschten
Rottenburg ist eine schwäbische Kleinstadt. Zum Wahnsinn der Provinz gehört dort auch ein Abschiebegefängnis. Gesichert durch zwei Mauern und Stacheldraht. Hier sind keine kriminellen Gewaltverbrecher inhaftiert, sondern 45 Männer, von denen die meisten noch nie eine Straftat begangen haben. Es sind größtenteils illegal Eingereiste und abgelehnte Asylbewerber. Der Film begleitet sechs Gefangene, lässt sie mit ihren Wünschen, Hoffnungen und Ängsten zu Wort kommen. Das Ergebnis ist eine dichte Beschreibung der menschlichen Tragödien und ein erschreckender Einblick in das zynische System der Abschiebebürokratie.
Jung und Moslem in Deutschland
Eine Dokumentationsreihe über junge MuslimInnen, ihren Glauben und ihr Leben. Die enzelnen Kurzfilme arbeiten jeweils ein spezifisches Thema auf, z.B. das Kopftuchtragen, den Umgang mit den Geboten des Islam, muslimische Musik in Deutschland, den Islam in den Medien. Im Mittelpunkt stehen Interviews mit jungen MuslimInnen verschiedener Glaubensrichtungen, verschiedener nationaler und kultureller Herkunft.
Der erste Teil der Reihe wurde letztes Jahr in Wien mit dem Erasmus-Euro-Medie-Siegel ausgezeichnet.
(empfolen ab 12 Jahren)
Voices in Transit
Eindrückliches Portrait über vier von der Abschiebung bedrohte Menschen in der Schweiz. In Interviews drücken die Protagonisten ihre Gefühle über ihre schwierige Lebenssituation aus, reflektieren aber auch auf sehr differenzierte Art und Weise über Herkunft, Flucht, Alltagsleben und Integration.
Impressive portrait of four immigrants living in Switzerland: Timothy, Monique, Baddy and Osman report on their daily fear of deportation.
Anschließend Diskussion / discussion
zu Gast / guests:
Hanna Salzer (Filmemacherin), Ingrid Macziey und weitere Mitglieder der Gruppe Formatwechsel,
Barbara Wessel (Rechtsanwältin für Ausländer- und Asylrecht)
Vielleicht bin ich morgen auch schon weg?
Ein Kurzfilm von und über Jugendliche, die in Berlin unter dem Status der Duldung leben.
Short film project by and about youths living in Berlin with an uncertain residence status.
Anschließend Diskussion / discussion
zu Gast: Hanna Salzer (Filmemacherin), Ingrid Macziey und weitere Mitglieder der Gruppe Formatwechsel,
Barbara Wessel (Rechtsanwältin für Ausländer- und Asylrecht)

