Mexiko

Un poquito de tanta verdad - Ein kleines bisschen (von soviel) Wahrheit

Als die LehrerInnen im mexikanischen Oaxaca für bessere Löhne und sozialen Bedingungen in den Streik treten, solidarisieren sich weite Teile der Bevölkerung. Es kommt im Sommer 2006 zu einem beispiellosen Aufstand gegen den verhassten Gouverneur, der massive Repressionen gegen die Bevölkerung nach sich zieht. Eine Schlüsselrolle spielen die TV- und Radiosender der Bewegung, die zum wichtigen Kommunikationsmittel werden. Diese beeindruckende Dokumentation verbindet geschickt das Videomaterial engagierter FilmemacherInnen und die vielseitigen Interviews mit den ProtagonistInnen.

An impressing documentary about the rebellion of the Oaxacan people for a better living and the role of idependend media within their movement.

Anschließend Diskussion / discussion

93 Min.
Filmsprache:
spanisch
Untertitel:
deutsch

Maquilapolis. City of Factories


Maquilapolis ist ein Dokumentarfilm von mexikanischen Arbeiterinnen über ihre Arbeit in den Exportsweatshops (Maquiladoras) in Tijuana. Der Film dokumentiert nicht nur anschaulich die systematische Ausbeutung weiblicher Beschäftigter in den Sonderzonen, er ist auch Teil eines Versuchs der medialen Selbstermächtigung und der internationalen politischen Vernetzung.

www.maquilapolis.com

68 min

Oaxaca - Zwischen Rebellion und Utopie


Seit Juni 2006 befindet sich die Bevölkerung des mexikanischen Bundesstaates Oaxaca im Aufstand gegen den amtierenden Gouverneur Ulises Ruiz Ortiz. Mehrere hundert Organisationen haben sich in der APPO (Volksversammlung der Völker Oaxacas) organisiert und weitreichende Vorschläge für eine neue Verfassung und Reformen erarbeitet. Der Film zeigt den Kampf der APPO und den Alltag in den Protestcamps und lässt Menschen der verschiedenen Sektoren zu Wort kommen. Er zeigt aber auch die brutale Repression, der sich die sozialen Bewegungen Oaxacas ausgesetzt sehen und die schon mehrere Todesopfer gefordert hat.

http://de.indymedia.org/2006/08/155838

78 min

Romper el cerco


Schauplatz ist die mexikanische Stadt San Salvador Atenco im Mai 2006 zwei Monate vor den Präsidentschaftswahlen. Zwischen der Zivilbevölkerung und der Regierung spitzt sich der Konflikt um Land und
Rechte zu. Es kommt zum Ausnahmezustand: Der Film verdeutlicht, wie der brutale Polizeieinsatz durch die angstschürende Berichterstattung gerechtfertigt wird. Erzählt wird die Geschichte derer, die an diesen Tagen in den Massenmedien nicht zu Wort kamen und sich im Kampf für ihre Rechte nicht einschüchtern lassen.

www.labournet.de/internationales/mexiko/atenco 

47 Min.
Filmsprache:
spanisch
Untertitel:
deutsch