Frankreich
La raison du plus fort - Das Recht des Stärkeren
Anstatt die Armut zu bekämpfen, wird den Armen der Kampf angesagt. Dem amerikanischen Beispiel folgend, entsteht auch in europäischen Städten mehr und mehr eine Trennung in reiche Viertel und arme Vorstädte. Was der Film an Beispielen aus Frankreich und Belgien zeigt, scheint weit entfernt zu sein von einem demokratischen Europa, in dem Chancengleichheit für alle herrscht.Das Land der wandernden Seelen - La terre des âmes errantes
1999 finden in ganz Kambodscha die Arbeiten für die Verlegung der ersten Glasfaserkabel in Südostasien statt. Bei diesem Vorhaben finden viele KambodschanerInnen erstmals Arbeit. Mit einfachen Hacken heben sie den Graben für die Einrichtung eines Informations-Highways aus, der den Anschluss des Landes an die Weltwirtschaft ermöglichen soll. Dabei verfügen die ArbeiterInnen selbst noch nicht einmal über Elektrizität.
Arlit, la deuxième Paris
In den 70er Jahren erwarb sich die nigerianische Stadt Arlit den Beinamen „das zweite Paris“. Reiche Uranvorkommen machten sie zu einer Drehscheibe in der Region. Seit den Aufständen der Tuareg Anfang der 80er Jahre und dem Rückzug des französischen Förderkonzerns Cogema ist Arlit zu einer Geisterstadt und einer Anlaufstelle für MigrantInnen auf dem Weg nach Algerien geworden. Der Film beschäftigt sich mit den Langzeitfolgen des Uranabbaus und stellt dabei eine Vielzahl von Menschen unterschiedlicher Herkunft vor.
Almería: Eldorado de plastique
Der Film stellt die flächendeckende Gemüseproduktion für Großhändler in Almeria/Südspanien mit Hilfe illegalisierter und prekarisierter MigrantInnen-Arbeit dar.
Das gesamte Produktions- und Händlersystem wird ebenso dargestellt, wie die Hoffnungen und Erwartungen der MigrantInnen, die regelmäßig Opfer pogromartiger „Hatz“-Aktionen werden.
www.labournet.de/internationales/es/elejidowww.de.indymedia.org/2007/01/167253
Anschließend Diskussionzu Gast: Kampagne zur Unterstützung der LandarbeiterInnengewerkschaft SOC,
Dieter Behr (Europäisches Bürgerforum, angefragt)
Paroles de Grève
Paroles de Grève versucht Stimmungen, Gedanken und Visionen über ein anderes Leben und Arbeiten zu dokumentieren, die während des dreiwöchigen Massenstreiks im Dezember 1995 in Frankreich auftauchten. Entlang der Streikversammlungen im Gare d'Austerlitz in Paris bekommen wir einen direkten Einblick in die während der Streiktage gelebte Solidarität.
Paroles des Sans-Papiers
Drei französische Sans-Papiers sprechen über ihre Situation als Menschen, die sich ohne regulären Aufenthaltstitel durchschlagen müssen.
