Österreich

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Der Eröffnungsfilm der globale08 ist ein dokumentarischer Essay über „Gated Communities“, der den neo-nostalgischen Trend zu Apartheid und Homogenität auf dem Hintergrund der europäischen Migrationspolitik untersucht. Werbebotschaften von Gated Communites und EU-Dokumente zur Grenzkontrolle werden kontrastiert mit Bildern vom leblosen Frieden in den Wohlstandsburgen und der täglichen Gewalt des Grenzregimes.

A documentary essay about „gated communities“ blending a luring commercial-like tone with stark imagery, and linking the neo-nostalgic trend for apartheid and homogeneity to the border regime of „Fortress Europe“.

zu Gast: Emanuel Danesch (Filmemacher)

52 Min
Filmsprache:
englisch

CSR - Versprechen Verantwortung


Die verlogene CSR (soziale, ökonomische und ökologische Verantwortung), mit der sich zwei österreichische Konzerne (OMV und VA Tech) in der Öffentlichkeit brüsten, wird konfrontiert mit den sozialen Auswirkungen der unternehmerischen Tätigkeit in ihren Investitionsgebieten: Erdölexploration im Sudan und Staudammbau in der Südosttürkei.

www.weed-online.org/ilisu (Kampagnenseite)
www.danesch.at (Homepage des Filmemachers)

51 min.

What Would It Mean To Win?

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Im Fokus des Films stehen die Blockaden des G8-Gipfels in Heiligendamm in Deutschland im Juni 2007. Der Film kombiniert dokumentarisches Bildmaterial mit Interviews und Animationssequenzen. Dabei werden drei zentrale Fragen der globalisierungskritschen Bewegung gestellt: Wer sind wir? Was ist unsere Macht? Was würde es bedeuten zu gewinnen?

Combining documentary material with interviews and animation sequences, this film focuses on the blockades at the Heiligendamm G8 Summit in June 2007 in Germany and poses the alter-globalization movement three key questions: Who are we? What power do we have? What would it mean to win?

Anschließend Diskussion / discussion
zu Gast: Alexis Passadakis (Mitorganisator Klimacamp08, Koordinierungskreis Attac),
Tadzio Müller (Mitorganisator Klimacamp08, Turbulence)

40 Min.
Filmsprache:
deutsch

Unser täglich Brot

Ein Blick in die Welt der industriellen Nahrungsmittelproduktion und der High-Tech-Landwirtschaft: Zum Rhythmus von Fließbändern und riesigen Maschinen gibt der Film kommentarlos Einsicht in die Orte, an denen Nahrungsmittel in Europa produziert werden: monumentale Räume, surreale Landschaften und bizarre Klänge – eine kühle industrielle Umgebung, die wenig Raum für Individualität lässt. Menschen, Tiere, Pflanzen und Maschinen erfüllen die Funktion, die ihnen die Logistik dieses Systems zuschreibt, auf dem der Lebensstandard unserer Gesellschaft aufbaut.
Der Film kommt ohne Erläuterung, Interviews oder Off-Stimme aus und konzentriert sich ganz auf die Inszenierung der Bilder und Töne. Es ist die Geschichte einer Landwirtschaft, die dem Profit und der Effizienz alles andere unterordnet. Was gezeigt wird, ist nicht immer leicht verdaulich und manchmal kaum zu ertragen. Wer hier agiert, bleibt in diesem ästhetischen Bilderstrom unsichtbar:
Es ist die Produktion von Lebensmitteln in von Lidl, Aldi und Co.

92 Min.