OmU
Beatbox Colombia
Sie nennen sich Topo, Chettos Clan oder Operando. Sie sind zwischen 19 und 28 Jahre alt. Sie leben an einem der gefährlichsten Plätze Lateinamerikas, den Ghettos der großen Städte von Kolumbien, Bogota und Cali. Ihre Leidenschaft ist Musik, Rapmusik. In ihren Liedern singen sie vom Bürgerkrieg, der Gewalt auf den Strassen, von korrupten Politikern, von den Ursachen des Konfliktes, den Drogen, von Freunden, die nie wieder auftauchten und von dem Willen, etwas zu verändern. Ihre Musik ist wie ein Schrei.
Bauern!
Strike - The Flickering Flame

Ken Loach dokumentiert in Strike – The Flickering Flame den über Jahre anhaltenden Arbeiterkampf der Liverpooler Hafenarbeiter. Als Reaktion auf die Einführung der Zeitarbeit und schlechteren Arbeitsbedingungen in ihrem Betrieb entscheidet sich die gesamte Belegschaft trotz massiven Drucks und ohne Unterstützung ihrer Gewerkschaft den Streik weiterzuführen.
www.labournet.de/ueberuns/woz.html
www.labournet.net/docks2
Anschließend Diskussion
zu Gast: Pit Wuhrer (politischer Journalist/Schweizer WochenZeitung [WoZ]) (angefragt)
Lucha por la vida
Erdölförderung im ecuadorianischen Amazonas verursacht katastrophale Veränderungen für Menschen und Umwelt.
New Penelope
Weggehen um zu überleben - Arbeitsmigranten aus Tadschikistan lassen auseinandergerissene Familien zu Hause.
Paroles de Grève
Paroles de Grève versucht Stimmungen, Gedanken und Visionen über ein anderes Leben und Arbeiten zu dokumentieren, die während des dreiwöchigen Massenstreiks im Dezember 1995 in Frankreich auftauchten. Entlang der Streikversammlungen im Gare d'Austerlitz in Paris bekommen wir einen direkten Einblick in die während der Streiktage gelebte Solidarität.
Reclaim Power - Voices from the Camp for Climate Action 2006
Die Dokumentation des Protest- und Workshopcamps in Sichtweite des größten Kohlekraftwerks „Drax“ in Großbritannien ist gespickt mit einprägsamen Bildern und erklärenden Interviews zum Klimawandel. Vor allem der CO2-Ausstoß der nördlichen Welt wird in seinen verheerenden sozialen und ökologischen Folgen durch AktivistInnen und ExpertInnen erläutert. Das 10-tägige Camp findet seinen Höhepunkt in der Stilllegung von Drax für einen Tag. Der Film will dazu anregen, in den nächsten Jahren in ganz Europa Klimacamps zu inszenieren: Globale Perspektive – Aufklärung – lokale Aktion.
Sometimes in April
Sometimes in April beschäftigt sich mit dem Genozid der Hutu-Milizen an den Tutsi, dem 1994 in Ruanda innerhalb von 100 Tagen eine Million Menschen zum Opfer fielen und dem die internationale Staatengemeinschaft weitgehend tatenlos zusah. Im Mittelpunkt der Geschichte steht der mit einer Tutsi verheiratete Hutu-Soldat Augustin Muganza, der sich dem Blutrausch der militärischen Führung widersetzt und dennoch seine ganze Familie verliert. In kompromisslosen Bildern zwingt Peck den Zuschauer, in der „unfassbaren Tragödie“ die Spuren einer weit verbreiteten politischen Skrupellosigkeit zu erkennen.
http://www.hbo.com/films/sometimesinapril/
Sans Papiers
Die Kurzdoku Sans Papiers ergab sich aus Interviews mit Häftlingen im Abschiebegewahrsam Berlin-Köpenick. Die aus den Gesprächen hervorgehenden Beschreibungen fragwürdiger Verfahrensweisen mit den Inhaftierten unterschiedlicher Herkunft stellen eine derartige Institution und den Umgang mit Menschen ohne Papiere in Europa in Frage.
