USA
Chocolate City - We are here to stay
Ein Tag in New Orleans, ein Jahr nach Katrina. Ergreifende Bilder zeichnen die Folgen des Wirbelsturms nach. Zu Wort kommt die Arbeit der NGO „Common Grounds collective“, die sich gegen die Beschlagnahmung von Häusern in vorwiegend von Afro-AmerikanerInnen bewohnten Vierteln wendet.
Boom - The Sound of Eviction
Boom erkundet die Zusammenhänge zwischen der Dot.com-Blase Ende des 20. Jahrhunderts und den massiven Bevölkerungsverdrängungen in der San Francisco Bay Area, insbesondere im vorwiegend von lateinamerikanischen ArbeiterInnen geprägten Mission District. Die im Film portraitierten, durch riesige Kapitalinvestitionen beschleunigten Gentrifizierungsprozesse, aber auch die Widerstandsbemühungen der Ansässigen möchten wir für eine Diskussion über dieses global auftretende Phänomen zum Anlass nehmen.
Boom explores the relationships between the dot-com boom (and bust) and community displacement and gentrification in the San Francisco Bay Area, particularly in the largely working class and Latino Mission District.
Anschließend Diskussion / discussion
zu Gast: Andrej Holm (Stadtsoziologe),
VertreterIn von Mediaspree versenken (angefragt)
Maquilapolis. City of Factories
Maquilapolis ist ein Dokumentarfilm von mexikanischen Arbeiterinnen über ihre Arbeit in den Exportsweatshops (Maquiladoras) in Tijuana. Der Film dokumentiert nicht nur anschaulich die systematische Ausbeutung weiblicher Beschäftigter in den Sonderzonen, er ist auch Teil eines Versuchs der medialen Selbstermächtigung und der internationalen politischen Vernetzung.
Sometimes in April
Sometimes in April beschäftigt sich mit dem Genozid der Hutu-Milizen an den Tutsi, dem 1994 in Ruanda innerhalb von 100 Tagen eine Million Menschen zum Opfer fielen und dem die internationale Staatengemeinschaft weitgehend tatenlos zusah. Im Mittelpunkt der Geschichte steht der mit einer Tutsi verheiratete Hutu-Soldat Augustin Muganza, der sich dem Blutrausch der militärischen Führung widersetzt und dennoch seine ganze Familie verliert. In kompromisslosen Bildern zwingt Peck den Zuschauer, in der „unfassbaren Tragödie“ die Spuren einer weit verbreiteten politischen Skrupellosigkeit zu erkennen.
http://www.hbo.com/films/sometimesinapril/
The Yes Men
Sie werden zu internationalen Wirtschaftskonferenzen eingeladen, tragen seriöse Anzüge unf halten Power-Point-Präsentationen. Handelt es sich um überbezahlte Businessmänner, die die nächsten Profite planen? Nein! Es stellen sich vor: Die Yes Men, Meister der Kommunikationsguerilla. Sie sind die nächste Generation von Politaktivisten, und selbst große Fernsehsender fallen auf ihre kühne Überzeichnung von Zielen der Welthandelsorganisation herein. Politsatire auf einer neuen Ebene - je nach Situation bewaffnet mit Computeranimationen über McDonald´s oder mit einem hautengen Kostüm, auf das selbst Superman neidisch wäre, nehmen die YES MEN verbreitete Wirtschaftsodeologien mit schwarzem Humor aufs Korn.
The Global Assembly Line
Sonderräume in einem filmischen Rückgriff nachgezeichnet: The Global Assembly Line reist zu Zeiten, als die jüngste Welle der Globalisierung begann, von Tennessee nach Mexiko, von Silicon Valley in die Philippinen und porträtiert das Leben der arbeitenden Menschen in den frühen „Freihandelszonen“; sowohl in den „Entwicklungsländern“ wie auch den USA – und zeigt die „Geschäftsentscheidungen“, die sich in diesen Zonen ausdrücken.
