Der große Ausverkauf
globale Würzburg
Bereits zum dritten Mal heißt es Vorhang auf für die Globale: Eine Woche globalisierungskritisches Kino in Würzburg. Und es gibt wieder viel zu sehen. Die Filme der Globale07 zeigen verschiedenste Facetten des Globalisierungsprozesses: Ausbeutung, Unterdrückung, Entrechtung, aber auch Aufbruch, Widerstand und kreative Aktion. Die Globale07 will wieder unbequem sein und schonungslos die Probleme ansprechen, die im medialen Mainstream gerne ausgespart werden. Dabei zeigen wir auch hoffnungsvolle Ansätze, Bewegungen und Perspektiven. Denn eines ist sicher: Eine andere Welt ist möglich!
Alle Vorführungen im Corso Kino-Center.
Eintritt je Abend: 5,- EUR bzw. 4,- EUR ermäßigt.
Wochenkarte für alle Vorführungen: 12,- EUR
Gefördert durch den Kurt-Eisner-Verein, Kooperationspartner der Rosa-Luxemburg-Stiftung.
globale Leipzig, 10. Oktober bis zum 05. Dezember
Schaubühne Lindenfels, Eintritt frei
Karl-Heine-Strasse 50, 04229 Leipzig
0341-484620
globale Erfurt
Kinoklub Hirschlachufer
5,-/4,- Euro
Die Filmvorführung erfolgt mit Unterstützung von ver.di Thüringen, die sich aktiv gegen verschiedene Privatisierungsvorhaben der Bundesregierung und kommunaler Träger ausgesprochen hat. Moderation: Rainer Othzen
www.attac.de/erfurt
Der große Ausverkauf
Seit den 80er Jahren erpressen Weltbank und IWF mit dem Mittel der Schuldenzange weltweit die Privatisierung öffentlicher Güter. Auf den Philippinen kämpft eine Mutter in den Ruinen eines ehemals vorbildlichen öffentlichen Gesundheitssystems um das Leben ihres nierenkranken Sohnes. In Soweto (Südafrika) sollen die ohnehin fast Mittellosen plötzlich ein Drittel ihres Lebensunterhaltes für Strom und Wasser ausgeben. Dagegen regt sich wirksamer Widerstand. Genau wie in Cochabamba (Bolivien), wo die Bevölkerung den „Wasserkrieg“ gegen den US-Investor schließlich gewann. Wo dies nicht gelingt, bedeutet Privatisierung für Millionen Menschen den Anfang eines schrecklichen Endes. Nach diesem Film wird man wissen, dass Privatisierung Raub ist und dass Kapitalismus tötet.
