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Published on globale Filmfestival (http://www.globale-filmfestival.org)

Kooperationen

[1]

Mit labormov[i]e leistet laborB* seit der ersten globale einen jährlichen Beitrag rund um den Fokus global labor – bietet also einen besonderem Blick auf Arbeit, Ausbeutung und ArbeiterInnen-Bewegung in Zeiten des globalisierten Kapitalismus. Wir widmen uns der medialen Sichtbarmachung, Offenlegung und politischen Bearbeitung der vielgestaltigen Realität von Lohnabhängigen. Gezeigt und medial verhandelt werden sollen Perspektiven, Erfahrungen, Kämpfe und auch Widersprüche von global labor – nicht zuletzt aber auch Visionen einer Gesellschaftlichkeit jenseits von Konkurrenz und Ausschluß.
labormov[i]e bevorzugt dabei die Perspektive der Teilnahme, also Beiträge von und eine Zusammenarbeit mit AktivistInnen, welche die kollektiven Erlebnisse von betrieblichen und gewerkschaftlichen Bewegungen fokussieren oder sich politisch mit der Perspektive von global labor identifizieren. Daher nimmt neben der eigenen Programmarbeit auch die Kooperation mit anderen Akteuren und Projekten aus dem weiten Feld zwischen Medienaktivismus und internationalistisch orientierter, politischer Gewerkschaftlichkeit eine zentrale Rolle ein.

Wir sehen Medien und deren Möglichkeiten als Vehikel für die Herstellung eines lebendigen kollektiven Erfahrungsraumes von global labor und als ein Mittel zur kulturellen und organisatorischen Arbeit an nachhaltiger globaler Solidarität – einer Solidarität die keinen Halt macht vor den Räumen und Verhältnissen gesellschaftlicher Produktion.



[2] Was ist ein auditiver Katalysator und wie kann er kapitalismuskritisch wirksam werden?
Für 7 Tage wird auf der globale07 ein temporäres Radiostudio mit lokaler Sendefrequenz und Internetstreaming eingerichtet. Wir begreifen Radio als auditives Reflexivmedium, das Sendestrukturen - auch in bezug zum Filmfestival - nicht ungefragt weiter umsetzt, sondern auch verwandelt. Sprechen, Re-Mixen und Sampling sind mehr als ästhetische Spiele. Wenn Radio primär eine soziale Technik ist, dann kann man die hier ausprobieren. Die Station im Neurotitan wird offen sein für Festivalbesucher und Macherinnen und eine Kombination von
Übertragungen aus dem Festival, fixem Programm und Ad hoc-Sendungen bieten. Audio Grafitti inklusive! Geplant sind u.a. Beiträge zur Kritik von Arbeitslosengeld, Sendungen des Freien Radio Kassel im Kontext mit German Foreign Policy, das Fieldrecording einer Kinderuni-Vorlesung zur Frage "Warum gibt es Arme und Reiche auf der Welt?", Mini-FM Workshops.

 

 

[3] KEIN.ORG is a collaborative working environment that offers a wide range of internet services to activists and artists, groups and individuals from across the globe. The idea of KEIN.ORG is self-supply in terms of networking techniques. At KEIN.ORG we try to organize and offer exactly what is helpful, what is needed or desired, what is up-to-date, state of the art or might be of any historic or further value.

KEIN.ORG operates on a strictly non-commercial, open source and self-organized basis. There are no technicians or employees to be blamed, but there are teams of volunteering developers, administrators and operators involved who collaborate on an ad-hoc basis. The continuity and quality of service is guaranteed by KEIN users and KEIN collaborators themselves rather than by meaningless certificates.

KEIN.ORG is an open-ended and self-learning environment. It is not inhabited by unencumbered users pampered with promises and fortified by contracts. The goal is rather to deal with dependencies in the most creative ways and, on this basis, multiply experiences, skills, knowledge among those who really use and appreciate KEIN services.

KEIN.ORG started in summer 1997 at documenta X with the launch of the "no one is illegal" campaign website which was back then hosted by the "contrast.org" server. Soon we decided to set up our own server and build our own networking infrastructure which we then also offered to various local anti-racist, antifascists activist goups as well as
migrant self-organizations.

Since 1998 KEIN.ORG has been designed, developed and administrated by alternating teams of autodidacts -- with a lot of help from friends who teach us the essentials of networking technologies and patiently answered even the most stupid questions.

After ten years of existence, KEIN.ORG runs ten servers situated at various locations in Europe. KEIN.ORG is currently hosting more than 500 websites, about 200 content management systems and countless mailinglists from 5 to 5000 subscribers, as well as numerous email-accounts.

The array of services includes chat servers (silc and jabber), several mail servers with different configurations, webmail services, domain name hosting, dozens of wiki webs, PHP based content management systems, lively research and development of open source multimedia solutions as well as large database and information retrieval projects.

KEIN.ORG has a strong commitment to the open source content management system drupal which we started to use in early 2003. By now we serve more than 100 installations in three independent farms. Among the most popular sites are DICTIONARY OF WAR, MAKEWORLDS, the multi-user blog ROUNDTABLE of the Research Architecture Institute at Goldsmiths College, the peer-to-peer video syndication network V2V, the internet platform D-A-S-H, and most lately the NETTIME mailinglist.



[4]Das Global Projekt ist eine globalisationskritische Initiative aus Budapest, ein „Platz” für alternative Doku-Filme. Hier arbeiten begeisterte AktivistInnnen, die daran glauben, dass eine bessere Welt nicht nur möglich, sondern nötig ist. Deshalb sammeln und zeigen wir Filme, die die Alternativen zur kapitalistischen und neoliberalen Welt aufzeigen.

Wir kritisieren viele Ergebnisse der Globalisierung: Umweltverschmutzung, Lebensmittel-Skandalle, Klimawandel, die Politik von IWF, Weltbank und WTO, Privatisierung und Sozialabbau, Kriege, ungleiche Verteilung der globalen Ressourcen u.s.w. Unser Ziel ist durch Filme diese Probleme zu zeigen, lokale und globale Alternativen zu finden, über die Bewegungen, Kämpfe zu sprechen. Wir halten es für sehr wichtig, dass möglichst viele Leute diese Filme anschauen können, deshalb machen wir alles non profit.

Der Projekt läuft seit 2002. Uns hat ein Filmfest über die Globalisierung und Weltbank inspiriert, was in Prag veranstaltet wurde und woran wir als Zushauer teilgenommen haben.
Wir bekommen unsere Filme von den Regisseuren, dann untertiteln wir sie und zeigen auf Festivalen in Ungarn, in Schulen oder an Universitäten. Wir haben Filme zum Beispiel über die grossen Demonstration in Prag (26.9.2000), die Wasserprivatisierung, Indymedia-Bewegung oder über die Rolle der IMF und die Tobin-Steuer, als eine mögliche Alternative.
Wir suchen immer neue Filme, um dadurch neue Alternativen kennenzulernen und es wäre sehr gut, wenn wir mit AktivistInnen aus anderen Ländern die Kontakt aufnehmen könnten, um unsere Erharungen zu teilen, und Lösungen zu finden.


Source URL:
http://www.globale-filmfestival.org/de/node/488