[1]
Mit labormov[i]e leistet laborB* seit der ersten globale einen jährlichen Beitrag rund um den Fokus global labor – bietet also einen besonderem Blick auf Arbeit, Ausbeutung und ArbeiterInnen-Bewegung in Zeiten des globalisierten Kapitalismus. Wir widmen uns der medialen Sichtbarmachung, Offenlegung und politischen Bearbeitung der vielgestaltigen Realität von Lohnabhängigen. Gezeigt und medial verhandelt werden sollen Perspektiven, Erfahrungen, Kämpfe und auch Widersprüche von global labor – nicht zuletzt aber auch Visionen einer Gesellschaftlichkeit jenseits von Konkurrenz und Ausschluß.
labormov[i]e bevorzugt dabei die Perspektive der Teilnahme, also Beiträge von und eine Zusammenarbeit mit AktivistInnen, welche die kollektiven Erlebnisse von betrieblichen und gewerkschaftlichen Bewegungen fokussieren oder sich politisch mit der Perspektive von global labor identifizieren. Daher nimmt neben der eigenen Programmarbeit auch die Kooperation mit anderen Akteuren und Projekten aus dem weiten Feld zwischen Medienaktivismus und internationalistisch orientierter, politischer Gewerkschaftlichkeit eine zentrale Rolle ein.
Wir sehen Medien und deren Möglichkeiten als Vehikel für die Herstellung eines lebendigen kollektiven Erfahrungsraumes von global labor und als ein Mittel zur kulturellen und organisatorischen Arbeit an nachhaltiger globaler Solidarität – einer Solidarität die keinen Halt macht vor den Räumen und Verhältnissen gesellschaftlicher Produktion.